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rauchen ist nicht so schlimm

Warum Rauchen gar nicht so schlimm wie sein Ruf ist

Viele Jugendliche greifen im viel zu jungen Alter zur Zigarette und schwangere Frauen schädigen durch das Rauchen ihre ungeborenen Kinder. So in etwa sieht die Argumentation gegen die Raucher aus und ist um ehrlich zu sein nicht einmal falsch, zumindest in den genannten Beispielen. Doch oft wird vergessen, dass Zigaretten eben nicht nur von Schwangeren und Jugendlichen geraucht werden. Rauchen hat in den letzten Jahren bei vielen Leuten einen sehr radikalen Ruf erlangt, doch ist dieser wirklich gerechtfertigt?

Der schlechte Ruf der Raucher – Einfach an den Haaren herbeigezogen?

Rauchern wird gerne mal vorgeworfen, dass die Zigarette zwischendurch eigentlich nur eine Extrapause sein soll. Es wird bestimmt auch Raucher geben, die die Zigarette als Ausrede verwenden um einige Minuten weniger am Tag zu arbeiten, aber vielmehr ist es einfach eine Methode Stress abzubauen. Außerdem wird beim Rauchen besonders eines gerne gemacht, nämlich miteinander gesprochen. Das ist nicht nur während der Arbeite eine wichtige Sache, um sich mit den Kollegen auszutauschen, sondern ist auch etwas, dass in der Generation Smartphone fast schon etwas in Vergessenheit geraten ist.

Jeder Raucher hat wohl schon einen anderen Raucher nach einem Feuerzeug fragen müssen. Wenn die Chemie stimmt können so spannende Gespräche über Gott und die Welt entstehen, die es sonst nie gegeben hätte.

Und selbst wenn man wirklich aus Stress die eine oder andere Zigarette mehr raucht, so ist es doch die bessere Wahl als den Stress in Alkohol zu ertränken. Denn bei Zigaretten und Alkohol ist eines gleich: Die Dosis macht das Gift.

Rauchen entspannt und schadet den Umfeld nicht

Warum ist Rauchen dann bis heute in so einem schlechten Licht? Es wird vermutlich weniger an dem heutigen sehr rücksichtsvollen Umgang mit Nichtrauchern liegen, sondern vielmehr aus Zeiten, wo Nichtraucher fast schon permanent im Rauch der Raucher standen.

Heute ist das alles ein wenig anders: In Restaurants und sogar in Kneipen, wo Jugendliche nicht aufzufinden sind, gibt es meistens extra Bereiche für Raucher. Selbst an Orten an der frischen Luft, wie beispielsweise Bahnhöfe, gibt es für Raucher eigene Bereiche. Nichtraucher sollten daher eher selten unfreiwillig in Kontakt mit dem Rauch kommen und werden so auch nicht zu Passivrauchern.

Solange man als Raucher Rücksicht auf sein Umfeld nimmt und so Nichtraucher nicht einfach zu Passivrauchern macht, sollte jeder für sich entscheiden können ob er nun raucht oder nicht.

rauchen und sport

Volkssport Trinken gegen das Rauchen

Während es kein Problem ist eine Dose günstiges Bier im Discounter für 29 Cent (zzgl. Pfand) zu kaufen, sind die Preise immer weiter am Steigen. In Kneipen und Diskotheken wird Alkohol ohne Ende ausgeschenkt, die Raucher werden in separate Räume oder gar nach draußen gestellt. Klar, Bier ist fast so etwas wie das Nationalgetränk der Deutschen, aber ist das der Grund weshalb Alkohol in der Gesellschaft so akzeptiert wird, Raucher dagegen verpönt?

Die Menge macht das Gift heißt ein bekanntes Sprichwort. Wir sind uns sicherlich alle einig, dass ein kühles Bier am Abend noch keinem geschadet hat. Doch sagen wir doch einfach mal wie es ist: Wenn ein Fußballspiel zu Ende ist und die Fans das Stadion verlassen, wer grölt mehr herum? Die Fans in der Ecke mit der Zigarette im Mund oder die Fans mit einem Kasten Bier intus?

Rauchen, so wie auch eine geringe Menge Alkohol, entspannt den Körper und lässt uns einfach ein wenig Abstand von den alltäglichen Stress nehmen. Besonders in einer Leistungsgeneration wie unserer ist Stress, ob man es nun möchte oder nicht, mit an der Tagesordnung. Wen stört es denn wirklich, wenn man sich für kurze Zeit in die Ecke stellt, entspannt eine Zigarette raucht und sich dann wieder voller Elan an die Arbeit macht?

Fakten zum Rauchen

120.000 Menschen in Deutschland sterben in etwa je Jahr durch die Folgen von Tabak. Dabei werden auch Todesfälle berücksichtigt, die sich auf Krebsarten berufen, die durch das Rauchen gefördert werden. Gerade einmal etwa 30 % der Deutschen sind Raucher. Wer Rücksicht auf sein Umfeld nimmt, der kann so auch helfen die Anzahl der Passivraucher zu senken. Diese liegt in etwa bei 34 % der männlichen Nichtraucher und 22 % der weiblichen Nichtraucher.

Fakten zum Trinken

Zwar klingt besonders die Anzahl der Todesfälle beunruhigend, jedoch darf man dabei einen ganz wichtigen Fakt nicht vergessen: Raucher reduzieren Ihre Lebenszeit, nicht die von anderen. Alleine im Jahr 2012 registrierte das statistische Bundesband 15.130 Unfälle im Straßenverkehr, bei denen Alkohol mit im Spiel war. Im Jahr 2013 standen 280.351 Tatverdächtige unter Alkoholeinfluss, dazu kommen 55.448 Gewalttaten. Dazu kommt, dass 96,4 % der Deutschen zwischen 18 und 64 Jahren Alkohol trinken, eine deutlich höhere Zahl als bei den Rauchern.

Ist Rauchen wirklich so schlimm?

Rauchen und Trinken unterscheidet sich ganz besonders in einem Punkt: Bei übertriebenen Konsum schadet man beim Rauchen primär sich selber, beim übertriebenen Alkoholkonsum dagegen sind oft auch andere betroffen. Um es noch einmal ganz deutlich zu sagen, es geht hier niemanden darum den Alkoholkonsum in irgendeiner Form schlecht zu reden.

Doch ist es wirklich gerechtfertigt, dass Alkohol soviel weniger umstritten ist als das Rauchen?

Ist der schlechte Ruf der Raucher gerechtfertigt? 

Man hatte es als Raucher auch schon einfacher, denn selbst an Orten an denen Kinder und Jugendliche keinen Zugang haben herrscht oftmals Rauchverbot. Es ist durchaus gerechtfertigt, dass man auf die heranwachsende Generation Rücksicht nimmt und nicht unbedingt direkt neben dem Kindertisch raucht, doch irgendwie fühlt man sich als Raucher oftmals irgendwie ausgeschlossen. Doch ist das alles wirklich gerechtfertigt, oder wird es vielleicht doch etwas übertrieben?

Natürlich gibt es, wie in jeder Gruppe, auch bei den Rauchern Personen, die sich nicht wirklich an Regeln halten wollen, doch der größte Teil der Raucher hat sicherlich kein Problem auf Nichtraucher Rücksicht zu nehmen. Daher sollte der Umgang mit Nichtrauchern bei der Thematik eher irrelevant sein. Viel mehr ist doch die Frage, warum oftmals über das Rauchen so negativ gesprochen wird, während andere Themen wie beispielsweise Alkoholkonsum im direkten Vergleich fast unbedeutend wirken. Es steht außer Frage, dass man gegenüber Nichtrauchern nötigen Respekt entgegenbringen sollte, aber sein wir doch mal ehrlich zu uns selber: Wurden wir in unserem Leben öfter von alkoholisierten Personen gestört oder von Rauchern die entspannt in ihrer Ecke stehen und dabei niemanden stören?

Alkohol gegen Zigaretten

Im Gegensatz zum Alkohol betrifft Rauchen einen oftmals nur selber und sollte im direkten Vergleich niemanden wirklich stören. Alkohol ist, genauso wie Rauchen auch, natürlich zum gewissen Grad auch etwas, was zur Sucht werden kann. Doch auch hier ist es oftmals so, dass Rauchen einen selber betrifft, während überdurchschnittlicher Alkoholkonsum einen selbst und dem Umfeld Schaden zufügt.

Wir als Raucher haben bei einigen Leuten vielleicht nicht den besten Ruf, doch dieser ist in vielen Punkten unbegründet. In den letzten Jahren wurde immer mehr darauf gepocht, dass Nichtraucher nicht in Kontakt mit dem Rauch kommen und eben so nicht zu passiven Rauchern werden. Der Trend sollte generell als gut gesehen werden, sofern es dadurch nicht zu überflüssigen Ausgrenzungen kommt. Jeder sollte selber für sich entscheiden, wie man seine Pausen nutzt, wie man sich von einem stressigen Tag ein wenig entspannt oder wie man einfach nur einen entspannten Abend genießt. Wichtig ist nur, dass man (wie bei allen anderen Sachen auch) den nötigen Respekt gegenüber seinen Mitmenschen zeigt.

Wenn Sie also das nächste Mal auf Ihr Rauchverhalten angesprochen werden, dann fragen Sie Ihren Gegenüber doch einfach, wie er den Konsum von Alkohol sieht. Wenn die Antwort lautet, dass es zum Schluss auf die Menge ankommt, dann können Sie dieses Argument ganz entspannt zurückgeben. Rauchen selbst ist trotz des vielleicht negativen Rufs eine gute Methode, um sich einfach einen Moment zu entspannen und abzuschalten. Das gleiche zählt selbstredend auch für den Konsum von Alkohol.

Zigaretten aus Polen – lohnt der Aufwand?

Die ständig steigenden Preise von Tabak ist für viele Raucher ein guter Grund nach Alternativen zu schauen. Die Möglichkeiten beim Rauchen Geld zu sparen sind dabei vielfältig: Zigaretten können beispielsweise selber gestopft oder gedreht werden, oder aber man schaut nach günstigeren Einkaufsquellen. Wenn man an günstige Zigaretten aus dem Umland denkt, dann landet man gedanklich oft bei Polen. Doch lohnt es sich wirklich nur für Zigaretten nach Polen zu fahren? Was gibt es auch gesetzlich zu beachten, darf ich unbegrenzte Mengen über die Grenze bringen? Diesen und weiteren Fragen nehmen wir uns hier an.

Was gibt es noch in Polen?

Polen ist nicht nur ein beliebtes Urlaubsziel, sondern bietet auch andere Produkte zu vergleichsweise kleinen Preisen an. Besonders Autofahrer die an der Grenze wohnen werden wissen, was gemeint ist. Treibstoff gibt es bei unseren östlichen Nachbarn nämlich zu Preisen, von denen wir hier nur träumen können. Wenn also eine Tour nach Polen geplant ist, sollte man am besten so planen, dass der Treibstoff erst in Polen nachgefüllt werden muss. Doch Polen bietet auch was Lebensmittel angeht eine große Auswahl an Produkten, die sich auch hier im Land großer Interesse erfreuen. Insbesondere Fleisch wie beispielsweise Würstchen bekommt man dort nicht nur zu guten Preisen, sondern auch in hervorragender Qualität.

Ganz klar am beliebtesten ist für den Shoppingtrip in Polen wohl der Kauf von Tabak, denn die Preise liegen dort deutlich unter denen bei uns in Deutschland. Aber Achtung: Man darf vor Ort nicht wie ein Wilder den ganzen Kofferraum voller Zigaretten packen und diese dann nach Deutschland bringen. Für die Einfuhr gibt es ganz genaue gesetzliche Vorschriften. Dazu darf man nicht vergessen, dass Polen mit dem Zloty eine Währung hat, die man zuvor bei einer Bank oder einer Wechselstube umtauschen muss. Der Kurs gegenüber dem Euro ist aber in den letzten Jahren recht stabil gewesen und schwankt zumeist nur um wenige Prozent.

Lohnt es sich für jeden?

Wer das Glück hat und nahe an der Grenze wohnt, der wird wohl eh schon lange auf Zigaretten aus Deutschland verzichten und auch von anderen günstigeren Produkten profitieren. Wer gerade sich eh im Urlaub in Polen befindet, der kann die Situation natürlich auch soweit nutzen und Zigaretten mitnehmen. Doch extra nur für Zigaretten den Weg nach Polen aufzunehmen lohnt meistens nicht. Dann sollte man doch lieber schauen, dass man Zigaretten nicht nur aus der Schachtel raucht, sondern Zigaretten entweder selber dreht oder selber stopft. Auch so lässt sich einiges an Geld sparen. Besonders einfach geht das mit elektrischen oder manuellen Stopfmaschinen.